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Gewisse Neophyten wie der Riesen-Bärenklau (kann Hautentzündungen mit starker Blasenbildung hervorrufen) oder die Aufrechte Ambrosie (Allergiegefahr wegen der Pollen) stellen zudem eine Gefahr für die Gesundheit dar.
Und schliesslich können invasive Arten auch das Ökosystem verändern und hohe Kosten für die Gemeinschaft verursachen. Der Japanische Stauden-Knöterich beispielsweise, der sich am Ufer von Fliessgewässern ansiedelt, gewährt nicht denselben Schutz gegen Erosionen wie die einheimischen Arten, die er konkurrenziert. Die Folgen sind eine Schwächung der Böschungen und das Auftreten schwerwiegender Erosionen.
Kurzum, diese invasiven Arten stellen eine grosse Gefahr für die Natur dar. Sie gelten weltweit als die zweitgrösste Gefährdung der biologischen Vielfalt. Um die Verbreitung dieser Pflanzen einzudämmen, sollten aktive Massnahmen vorgesehen. Auch die Bevölkerung kann einen Beitrag leisten, z.B. indem die einheimischen Arten bevorzugt werden – an Stelle der heiklen Zierpflanzen wie der Sommerflieder (auch Schmetterlingsstrauch genannt).
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