Die Luft, die wir einatmen, ist ein Gemisch aus Stickstoff (79%), Sauerstoff (20%), Edelgasen (ca. 1%) und aus CO2 (ca. 0.035%). Weitere Substanzen kommen in sehr geringen Konzentrationen vor. Man spricht von Luftverschmutzung, wenn eines der Gase in einer ungewöhnlich hohen Konzentration vorkommt oder wenn neue Gase oder Partikel dazu gelangen. Die je nach Ort mehr oder weniger stark verschmutzte Gasmischung, die wir einatmen, kann unsere Gesundheit und die Umwelt gefährden. Sie ist das Ergebnis eines durch den Menschen veränderten natürlichen Kreislaufs. Seit der Industrialisierung haben die Emissionen von Luftschadstoffen beträchtlich zugenommen, vor allem aufgrund der rasanten Entwicklung der Wirtschaft und des Verkehrs. Die daraus resultierenden Immissionen haben zunächst vor allem direkte, lokal begrenzte Auswirkungen. Sie wirken aber auch an der Entstehung globaler Probleme mit wie der Zerstörung der Ozonschicht und der Zunahme des Treibhauseffekts.
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