Der Erfolg dieses Programms bestätigt das Interesse der Freiburger Hauseigentümer an der Sonnenenergie und der nachhaltigen Entwicklung. Bis heute sind beim Amt für Verkehr und Energie (VEA) 147 Gesuche eingegangen, von denen 142 Gesuche Anlagen von unter 10KW betreffen. Für die meisten Anlagen konnten die Gesuche um Förderbeiträge innert kurzer Frist gestellt werden, da die Gesuche um Baubewilligung für Anlagen mit einer maximalen Fläche von 20 m2 von einer vereinfachten öffentliche Auflage, nämlich nur bei den betroffenen Gemeinden, profitieren.
Zurzeit sind knapp 200 Vorhaben noch im ordentlichen Auflageverfahren in Prüfung und werden voraussichtlich demnächst Gegenstand eines Gesuchs um Förderbeiträge sein. Diese Vorhaben alleine betreffen Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1'800 KW, was über dem zweifachen Betrag entspricht, der für diese Aktion noch verfügbar ist. Folglich werden die bereitgestellten Subventionen von 8,7 Millionen Franken rasch aufgebraucht sein, so dass nicht alle Gesuche berücksichtigt werden können. Diese können jedoch bei Swissgrid im Rahmen des Programms zur kostendeckenden Einspeisevergütung von Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen angemeldet werden. Angesichts der parlamentarischen Debatten in den beiden Bundeskammern werden voraussichtlich zusätzliche Mittel zur Förderung dieser Energiequelle zur Verfügung gestellt werden.
Zur Erinnerung hat diese kantonale Massnahme zum Ziel, Investitionen in photovoltaische Solaranlagen zu fördern und so die Hauseigentümer anzuregen, sich mit Elektrizität selbst zu versorgen. Diese Massnahme soll es ferner erlauben, Projekte rasch umzusetzen, die seit mehreren Monaten im nationalen Programm Swissgrid blockiert sind.
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